Es ist der fünfte Tag des Langen Marsches der kurdischen Jugendbewegung. Mit Unterstützung aus Köln und Paris geht der Widerstand für den Vorsitzenden Abdullah Öcalan weiter.
Nachdem auf einen neuen Antrag, den Marsch für die Freiheit Rêber APOs weiterzuführen, keine Antwort kam, führen die kurdischen und internationalistischen Jugendliche ihren Widerstand fort. In vielen Städten Nordrhein-Westfalens wurde ein Antrag gestellt, doch diese blieben erfolglos. So jedoch nicht die Aktion der Jugendlichen. Mit neuer Teilnahme von Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen und Paris trat der Lange Marsch in seinen fünften Tag mit einer erhöhten TeilnehmerInnenzahl ein. Nachdem der Marsch eine Zeit lang friedlich verlief, wurde eine Gruppe von Jugendlichen eingekesselt. Mit Parolen wie „Bê Serok Jiyan nabe“, zeigen die Jugendlichen ihre Haltung.
Der Widerstand der Jugendlichen geht weiter…
++10:59++
Der Lange Marsch begann vom Zentrum der Demokratischen Gesellschaft Düsseldorf. Ziel war es das Innenministerium zu erreichen. Grundlos fing die deutsche Polizei, die für ihre Kollaboration mit dem türkischen Staat bekannt ist, an, die Demonstrierenden einzukesseln.
++11:02++
Mit mehr als 10 großen Polizeiwagen wird die Ellerstraße in Düsseldorf blockiert.
++11:11++
Jugendliche, die sich außerhalb des Kessels befinden unterstützen die Jugendlichen im Kessel mit verschiedensten Parolen. Sicheren Quellen zufolge befinden sich 30 Jugendliche im Kessel.
++11:18++
Zudem erfahren wir, dass ein Gruppe von Jugendlichen es bis zum Hauptbahnhof Düsseldorf geschafft haben. Es wird versucht mit den Jugendlichen dort in Verbindung zu treten.
++11:32++
Die Demonstrierenden besprechen unter sich, wie sie weiter herangehen werden.
++11:39++
Die Polizei macht eine Ansage: Es werden erneute Ausweiskontrollen geben.
++11:50++
Mit Parolen und revolutionären Liedern geht der Widerstand der Jugendlichen weiter.
++11:57++
Einer der Demonstrierenden, Sinan, wurde nach der Ausweiskontrolle freigelassen. Daraufhin betont er in einem Interview: „Wir sind die Jugend, die kurdische Jugend, und wir werden diesen Marsch mit Stolz weiterführen.“
++12:10++
Xoşvan ist ein kurdischer Jugendlicher aus England. Er ist einer der Jugendlichen, die es geschafft haben bis zum Hauptbahnhof zu laufen. Doch auch dort wurden die Ausweise der Jugendlichen kontrolliert. Anschließend bekamen die Jugendlichen einen Platzverweis, und wurden gezwungen den Bahnhof zu verlassen. Die Ausweise von ca. 20-30 Jugendlichen wurden kontrolliert.
++12:30++
Bis auf eine Person wurden all Jugendliche freigelassen. Alle Demonstrierenden sind zum Zentrum der Demokratischen Gesellschaft Düsseldorf zurückgekehrt.
++13:00++
Im Zentrum der Demokratischen Gesellschaft Düsseldorf veranstalten die Jugendlichen mit Gesang und Tanz eine Moral.
++16:21++
Quellen vor Ort berichten, dass Umut D. freigelassen wurde. Er war der letzte, der festgenommen wurde.
++16:25++
In einer Sitzung im Zentrum der Demokratischen Gesellschaft Düsseldorf wurde in einer Sitzung der Lange Marsch bewertet, der seit fünf Tagen andauert. Alle Jugendliche waren sich einig, dass der Lange Marsch dieses Jahr, trotz allen Repressionen, mit einem starken Widerstandsgeist erfolgreich war.