Ein Auszug über die 68er-Jugendbewegungen aus dem Buch „Manifest der Jugend“.
Die 68er-Jugendbewegung und ihre Auswirkungen auf die Türkei
Der Aktivismus der 68er hat sich in der Türkei als gemeinsame Aktion der türkischen und kurdischen Jugend entwickelt. Sie ist als universitäre Jugendbewegung hervorgetreten und wurde durch die intellektuelle Jugend angeführt. Der Kampf der intellektuellen Jugend bildete die Basis. Sie stellte zwar die Avantgarde dar, doch blieb der Kampf in dieser Phase nicht allein auf die Jugend beschränkt. Der Aktivismus der 68er hat alle gesellschaftlichen Schichten beeinflusst und alle Kreise in Bewegung versetzt. Die 68er-Bewegung hat ihre stärkste Wirkung in der Türkei gefunden und eine echte demokratische Revolution geschaffen. Um besser zu verstehen, wie es zu dieser Lage gekommen ist, muss die Thematik im Kontext der Entwicklung der revolutionären Jugendbewegung in der Türkei betrachtet werden. Die revolutionäre Jugend der Türkei nimmt ihr Erbe aus den reichen anatolischen und mesopotamischen Zivilisationen. Neben den wachsenden Widerständen für Freiheit in Mesopotamien und Kurdistan sind auch in Anatolien viele freiheitliche Revolten in Erscheinung getreten. Von Dadaloğlu, Karacaoğlan, Pir Sultan bis hin zu Scheich Bedrettin sind Dutzende WiderstandsführerInnen geboren worden. In diesem Sinne finden wir in Anatolien eine tief verwurzelte Widerstandstradition. Doch aufgrund der unreifen historischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen haben sich alle diese Widerstände nicht in geplante und langfristige Kämpfe wandeln können. Sie konnten sich nicht davor retten, frühzeitig erstickt zu werden. Mit dem 19. Jahrhundert sind durch Jugendliche, die einige moderne Ideen westlichen Ursprungs – den wissenschaftlichen Sozialismus eingeschlossen – kennenlernten, Organisationsmodelle mit mehr Planung und Programm entstanden. Die Jungosmanen, die Jungtürken und einige Intellektuelle der Tanzimat-Epoche sind Produkte dieses Prozesses. Diese auch als türkische Aufklärung bezeichnete Phase hat bis in die 1920er keine wirklich linke, sozialistische Entwicklung hervorbringen können. Es gab gewisse Praktiken von Jugendlichen, die mehr innerhalb der Schablonen der Moderne des Westens gebildet wurden. Anfang der 1920er wurde unter Führung von Mustafa Suphi die Kommunistische Partei der Türkei (TKP) als eine neue Linie gegründet. Die TKP hat sich die Taktik und Strategie der sowjetischen Revolution zu eigen gemacht und es geschafft, innerhalb kurzer Zeit von sich sprechen zu lassen. Wie auch andere Kreise war die TKP in der Phase der Republikgründung Opfer einer Liquidierungswelle. Der Anführer der Bewegung, Mustafa Suphi, und 14 seiner Genossen wurden von Topal Osman, einem Mann des Komitees für Einheit und Fortschritt im Schwarzmeer ertränkt. Die TKP war durch diese Liquidation vielleicht nicht vollständig am Ende, aber die junge Republik konnte sich so sichern. Der revolutionäre Geist der TKP wurde zum großen Teil entleert. In den 1950ern befindet sich die TKP mit Nazim Hikmet in einer sehr geschwächten Position. Die Liquidationswelle, während der Gründung der Republik war entscheidend dafür, dass sich bis in die 1960er keine ernsthafte linke, sozialistische Tradition entwickeln konnte.
In den 1960ern ereigneten sich in der Türkei neue wichtige Entwicklungen. Die Phase vom 27. Mai 1960 und der Zuspruch einiger Rechte, die zwar mit der Verfassung von 1961 im Rahmen bürgerlicher Demokratie begrenzt waren, hat die Übersetzung verbotener marxistisch-leninistischer KlassikerInnen ins Türkische ermöglicht, viele Jugendliche wurden durch diese Bücher beeinflusst. Die sich von diesen Quellen nährenden kurdischen und türkischen Jugendlichen haben sich in der allgemeinen Krisenlage des Imperialismus der gesellschaftlichen Sensibilität und dem Streben nach Revolution zugewandt.
Wichtig für die Widerauferstehung des revolutionären Jugendaktivismus in der Türkei, welcher lange Zeit in aller Stille begraben lag, war die neu entstandene Möglichkeit der Organisierung der sozialistischen Bewegung auf legaler politischer Basis. Die Arbeiterpartei der Türkei (TİP) wurde der Name für diese historische Möglichkeit. In den Wahlen 1965 und 1969 hat sie die Chance ergriffen, ihr Ziel, den Sozialismus, direkt den werktätigen Völkern der Türkei zu propagieren. Die Jugend wurde von dieser allgemeinen politischen Atmosphäre intensiv beeinflusst und hat im Jahr 1963 die durch die TİP geschaffenen Grundlagen genutzt und sich in den führenden Universitäten der Türkei organisiert. Diese Organisierung hat sich als Föderation der Debattierclubs konkretisiert und die massenhafte Beteiligung der Jugend am revolutionären Kampf hat sich so entwickelt. Die von der TİP geschaffene Basis war bedeutend für die erneute Zusammenkunft der Jugend mit dem Kampf, jedoch war sie weit davon entfernt die Revolutionsträume der Jugend zu befriedigen und stellte vielmehr eine parlamentarische Linke dar. Die Übernahme einer innerhalb der bestehenden Ordnung angesiedelten politischen Partei durch das türkische kapitalistische System war nicht besonders schwer. Anstelle der zunehmend nach rechts rückenden TİP begann die in Vorreiterschaft von Mihri Belli begründete und radikalere „Theorie der Nationaldemokratischen Revolution“ dominant zu werden. Mihri Belli hob hervor, dass eine Demokratisierung die Grundlage der Revolution bildet, aber konkretisierte nicht, wie die Demokratisierung verwirklicht werden sollte. Der zweijährige lange Marsch während der Chinesischen Revolution wurde ein Demokratisierungszug für China. Auch die 1905 ausbrechende Revolution in Russland war eine Probe für die große Oktoberrevolution und ein Demokratisierungsaufschwung. Die Schlussfolgerung der Jugend, als eine Gruppe, die all dies mit größter Aufmerksamkeit verfolgt, ist hingegen klar: Die Demokratisierung muss mit radikalem revolutionärem Widerstand erkämpft werden.
Aus diesen Gründen hat die zum revolutionären Kampf entschlossene Jugend begonnen, sich 1965 in Form der Dev-Genç unabhängig zu organisieren. Ab den 1965ern hat sich die Jugend gegen die pro-Armee-Linke und den linken Parlamentarismus mit einem noch radikaleren und unabhängigeren Ansatz, der revolutionären Strategie zugewandt. Die gesamte revolutionäre Jugend hat sich unter einem Dach vereint und in Bewegung gesetzt. Die Dev-Genç als Ganzes war Ausdruck der massenhaften revolutionären Haltung und Bewegung der kurdischen und türkischen Jugend in Bewegung. Die revolutionäre Jugendbewegung der Türkei hat mit ihren Aktionen und Kampagnen ein zunehmend steigendes Kampftempo erlangt. In dieser Phase wurden intensive und flächendeckende Aktionen und Kampagnen wie 1965 die „nationale Ölkampagne“, 1967 die Kampagne zur Schließung von Privatschulen und gegen die Bosporus-Brücke die Kampagne „Zuerst eine Brücke für Zap“, 1968 die Kampagne „Nein zur NATO“ und Schulbesetzungen mit den Forderungen nach einer Bildungsreform und 1969 die Jugendaktionen gegen die 6. US-Flotte, verwirklicht. Als im Mai 1968 Robert Komer, der für den Tod von 40 Tausend Menschen in Vietnam verantwortlich war, an die Technische Universität des Nahen Ostens (ODTÜ) kam, hat die intellektuelle Jugend eine radikale Aktion durchgeführt. Das von Hüseyin İnan angezündete Auto von Komer ging in Flammen auf. Es wurde begonnen den Staat herauszufordern. Und der Staat begann die Studierenden zu massakrieren. Jeden Tag folgten neue Tötungen, die mit der Ermordung des ODTÜ-Studierenden Taylan Özgür auf offener Straße begannen. Über diese gesamte Phase hinweg hat die revolutionäre Jugend gegen die faschistisch-reaktionären Angriffe des Staates Widerstand geleistet. Innerhalb der studierenden Jugend bekannte revolutionäre Jugendführer wie Taylan Özgür und Vedat Demircioğlu sind in diesen Widerständen gefallen. Vor diesem Hintergrund kamen die Bewaffnung der Jugend zum Selbstschutz und der Gang in die Berge noch drängender auf die Tagesordnung. So trat man in die 1970er Jahre ein. Mit den 1970ern hat sich die revolutionäre Widerstandskraft der Jugend, die die Grenzen des Campus weit überstieg, radikalisiert. Die Jugend hatte den Anspruch, die Avantgarde der gesellschaftlichen Revolution zu sein. Als Ergebnis dieser strategischen Ausrichtung ist die Wirkung der 68er-Jugendbewegung auf die Gesellschaft der Türkei gewachsen. Aktionen wie der ArbeiterInnenwiderstand vom 15./16. Juni und die Streiks auf den Haselnuss- und Teeplantagen wurden unter der Führung der Jugend verwirklicht. Ähnlich wie auf den Kundgebungen der Tabakplantagen- oder der Haselnussplantagen-ArbeiterInnen, wurde versucht den gesellschaftlichen Kampf anzuführen. Der revolutionäre Geist von 1971 hat als revolutionärer Aufstand gegen den Staat Fahrt aufgenommen und hat den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der Türkei seinen Stempel aufgedrückt.
Während die revolutionäre Jugendbewegung der Türkei auf der einen Seite intensiv von der politischen Lage in der Türkei beeinflusst wurde, ist sie auf der anderen Seite auch von den sich global und regional entwickelnden 68er-Bewegungen inspiriert worden. Beispielsweise hat die studentische Aktivität in Europa die Jugend der Türkei direkt beeinflusst. Es ist bekannt, dass der Jugendführer dieser Zeit, Mahir Çayan, selbst nach Frankreich ging und die Entwicklungen aus der Nähe verfolgte. Die in Europa gegründeten, radikalen Jugendorganisierungen wurden aufmerksam von der Jugend in der Türkei verfolgt. Andererseits wurden mit der palästinensischen Guerilla in dieser Zeit Beziehungen aufgebaut und die Unterstützung und Solidarität mit der palästinensischen Revolution verstärkt. So führten die Kader der Jugendbewegung der Türkei die Vorbereitungen für eine Guerilla an. Eine Vielzahl von Jugendlichen ist nach Palästina gegangen, hat dort eine Guerillaausbildung erhalten und ist in die Türkei zurückgekehrt. Im Allgemeinen wurde der Aufbau geheimer Guerillaorganisationen, neben Massenorganisationen wie der Dev-Genç begonnen. Die innerhalb der FKF organisierte studierende Jugend hat immer mehr einzelne Organisationen in Form der THKO, THKP-C und TİKKO gegründet. Deniz Gezmiş, Mahir Çayan und İbrahim Kaypakkaya sind als neue Anführer der Jugend in Erscheinung getreten. Sehr bald hat sich der Staat gegen die sich überall wellenförmig ausbreitende revolutionäre Jugend gestellt und der 12. März-Faschismus hat sich vor der revolutionären Jugend aufgebaut. Nach dem Putsch vom 12. März haben sich die revolutionären Jugendlichen mit ihren eigenen Organisationen gegen den Putsch einem entschlossenen bewaffneten Widerstand zugewandt. Für den Guerillakampf haben sich İbrahim Kaypakkaya und seine Freunde Dêrsim, Sinan Cemgil und andere Mitglieder der THKO den Bergen von Nurhak zugewandt. Deniz Gezmiş hingegen wurde zusammen mit Yusuf Aslan auf dem Weg nach Nurhak zum Guerillakampf festgenommen. Die Ergreifung von Deniz Gezmiş hatte einen großen Schockeffekt ausgelöst. Deniz Gezmiş, der immer an vorderster Stelle bei den Aktionen der Jugend stand, war schon lange zu einem Symbol der Jugend geworden. Die Jugend hat aufeinanderfolgende Aktionen zur Befreiung von Deniz und seinen Freunden gemacht. Es wurden Massenaktionen der Jugend und Proteste gegen die Todesstrafe durchgeführt. Während die TİKKO auf der Linie Dêrsim-Malatya Aktionen durchführte, forderte Mahir Çayan für die Freilassung von drei entführten US-amerikanischen Techniker die Aussetzung der Todesstrafe für Deniz und seine Freunde. Diese revolutionären Anführer wussten, obwohl sie in verschiedenen Organisationen waren und sogar gewaltige Meinungsverschiedenheiten hatten, in schweren Zeiten die edle Haltung der Genossenschaft unter Beweis zu stellen. Sie blieben bis zum Ende entschlossen und klar. Sie sind angesichts des Putsches nicht einen Schritt zurückgewichen. Die Antwort von Mahir, als sie in einem kleinem Dorfhaus in Tokat umzingelt waren und aufgerufen wurden, sich zu ergeben, war so klar, dass er sagen konnte: „Wir sind nicht hierher gekommen, um zurückzukehren. Wir sind gekommen, um zu sterben!“ Wie bekannt, haben diese Revolutionäre, bei denen Wort und Tat eins waren, auch einen intensiven Einfluss auf Rêber Apo gehabt. Später sagte Rêber Apo oftmals: „Wenn es diese ehrenvolle Haltung von ihnen nicht gegeben hätte, hätte es die PKK nicht gegeben“.
Auch wenn Organisationen wie die THKP-C, TİKKO und THKO so heldenhaft Widerstand geleistet haben, wurden die jugendlichen Anführer dieser gegen den Putsch kämpfenden Organisationen nacheinander ermordet. Mahir Çayan und seine Genossen wurden in Kızıldere getötet, Deniz Gezmiş und seine Genossen wurden gehängt und İbrahim Kaypakkaya unter Folter getötet. Es wurden noch viele weitere revolutionäre Führungspersönlichkeiten in dieser Phase ermordet. Oft war der Anteil von Unerfahrenheit und mangelnde Vorbereitung ausschlaggebend. Somit hat die sich im organisierten Widerstand befindende Jugend mit dem Putsch am 12. März 1971 einen harten Rückschlag erlitten. Die revolutionären Jugendmassen wurden mit dem Putsch erdrückt und man wollte ihren Willen brechen. Die Jugend wurde in die Gefängnisse gepfercht, gefoltert und Angriffen ausgesetzt.
Kurz gesagt, wurde mit dem Putsch von 1971 und den darauf folgenden Ermordungen der revolutionären Führer der Kampf noch schwerer. Die revolutionäre Bewegung der Türkei blieb führungslos. Im Kern handelte es sich um eine Führungskrise. Die Ermordung der revolutionären Führer hat den Putsch vom 12. März in Hinsicht auf die Revolution in der Türkei in die „Niederlage vom 12. März“ gewandelt. Bis in die Jahre 1974-75 hat der revolutionäre Kampf in der Türkei eine ernsthafte Stagnation erlebt. Der Vorstoß von Rêber Apo in jener Zeit hatte das Ziel, das Erbe von Deniz, Mahir und Ibo anzunehmen und die Erinnerung an sie hochzuhalten, ohne aber ihre Fehler zu wiederholen. In diesem Sinne hat Rêber Apo, der sagte „Der Putsch vom 12. März ist nur knapp an uns vorbeigeschrammt.”, die Flagge der Revolution von diesen tapferen revolutionären Führern aufgehoben und bis in die Gegenwart getragen. Er hat stets betont, dass die türkische und kurdische Gesellschaft ihren Freiheitskampf gemeinsam führen werden und hat immer große Mühen und Anstrengungen aufgebracht, um seiner Verantwortung für die Revolution der Türkei gerecht zu werden.
9 Komalaya Marksist Leninist e Kurdistan
10 Die Tudeh-Partei des Iran ist eine seit 1941 bestehende iranische marxistisch-leninistische Partei.
11 Dadaloğlu war ein Volkdsdichter, der im Widerstand gegen das Osmanische Reich war. In seinen Gedichten und Liedern reflektiert er die Gefühle seiner Gesellschaft zu dieser Zeit.
12 Karacaoğlan war ein Volkdsdichter, der Widerstand gegen das Osmanische Reich leistete. In seinen Gedichten und Liedern reflektiert er die Lebensweise, die Gefühle und Denkweise der turkmenischen Nomadenstämme aus den Gebieten der Gavurberge, der Taurus Gebirge, der Çukurova-Region und Südost Anatoliens.
13 Pir Sultan Abdal war ein populärer alevitischer Geistlicher. Er verfasste viele Gedichte und Lieder, die bis auf den heutigen Tag gesungen werden, und gilt als ein Symbol des Widerstands.
14 Der sunnitische Scheich Bedrettin führte 1416 einen großen Volksaufstand gegen den osmanischen Sultan an, 1420 wurde er gehängt. Nazim Hikmet widmete ihm eines seiner bekanntesten Werke.
15 Die Jung- oder auch Neu-Osmanen waren eine im Jahr 1865 gegründete Geheimorganisation im Osmanischen Reich. Geprägt von Nationalismus wie auch Liberalismus propagierten ihre Mitglieder, darunter auch hohe Staatsbeamte, eine konstitutionelle Staatsform.
16 Die Jungtürken waren eine politische Bewegung im Osmanischen Reich, die seit 1876 illegal auf liberale Reformen und eine konstitutionelle Staatsform hinarbeitete. Ziel war die Stärkung des außenpolitisch geschwächten und innenpolitisch vom Zerfall bedrohten Reiches durch systematische politische, militärische und wirtschaftliche Modernisierung. Die wichtigste jungtürkische Partei war die İttihat ve Terakki („Komitee für Einheit und Fortschritt“).
17 Als Tanzimat wird die Periode tiefgreifender Reformen im Osmanischen Reich bezeichnet, die 1839 begann und 1876 mit der Annahme der Osmanischen Verfassung endete. Durch die Reformen verzichtete der Sultan auf seine unbeschränkten Rechte über Leben und Eigentum seiner Beamten. Die Ministerialressorts wurden festgelegt, die zivilrechtliche Gleichheit aller Untertanen wurde ausgesprochen sowie das Finanz-, Justiz- und Heerwesen reorganisiert.
18 Fikir Kulüpleri Federasyonu (FKF)
19 Nach der Theorie der nationaldemokratischen Revolution war die Türkei kein entwickeltes kapitalistisches, sondern ein halb-koloniales und halb-feudales Land. Deswegen könne eine sozialistische Revolution nicht unmittelbar realisiert werden. Die Theorie plädierte für eine nationale, demokratische Revolution als Vorstufe für den Aufbau des Sozialismus und betrachtete die KemalistInnen und die kemalistisch orientierten Offiziere als ihre Verbündeten.
20 Föderation der Revolutionären Jugend der Türkei, Türkiye Devrimci Gençlik Dernekleri Federasyonu