In Berlin gab es in der Nacht eine Aktion gegen eine Tochterfirma des großen deutsche Waffenherstellers Rheinmetall. Farbflaschen in rot, gelb und grün flogen gegen die Fassade.
ROJACIWAN – BERLIN
In der Nacht gab es erneut Solidaritätsaktion für Efrîn. In Berlin führten AktivistInnen eine Aktion gegen die ‘Pierburg GmbH’, eine Tochterfirma des großen deutschen Waffenherstellers Rheinmetall durch. Sie warfen rot, gelb und grüne Farbflaschen an die Fassade der Fabrik im Berliner Stadtteil Wedding um ein klares Zeichen für die Verwickelung deutscher Rüstungsunternehmen in die Massaker der türkische Besatzungsarmee aufzuzeigen. In einer kurzen Erklärung zu der Aktion heißt es:
“Mit jedem Tag des Krieges in Efrîn steigt unser Hass auf die Verlogenheit des deutschen Staates. Ohne die deutsche Unterstützung gäbe es keinen Faschismus in der Türkei. Wenn der deutsche Staat diese Unterstützung nicht einstellt, wird auch unser Widerstand weiter gehen. Die deutsche Rüstungsindustrie ist ein natürliches und legitimes Angriffsziel. Bijî berxwedana Efrînê!’
Woher das Geld für die Waffen kommt und wer am Leopard II Panzer beteiligt ist, der aktuell in Efrîn von der türkischen Besatzerarmee gegen das kurdische Volk eingesetzt wird, könnt ihr hier nachlesen:



