STÊRKA CİWAN
Die 68er Studenten Bewegung fand zwischen 1960 und 1970er Jahre statt. In diesem kurzen Zeitraum verliefen sehr viele und verschiedene Prozesse. Man könnte drei strukturelle Faktoren nennen. Einmal entsteht ungleiche, aber starkem Wirtschaftswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg, zweitens weltweit nehmen starke Bildungsbeteiligung an den Hochschulbildung. Drittens entstand eine Entkolonisierung, die seit dem Zweiten Weltkrieg und besonders Anfang 1960 stattfand. Die einzelnen Bewegungen unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander. Häufige Themen waren Protest
gegen den laufenden Vietnamkrieg, der Kampf gegen Autorität (Bildung und Erziehung, Jugendbewegung) und für die Gleichstellung von Minderheiten sowie der Einsatz für mehr sexuelle Freiheiten (Frauenbewegung, Hippie-Bewegung). Weltweit waren diese Bewegungen verbreitet. Es entstehen grundlegende gesellschaftliche Veränderungen. In der Türkei war Deniz Gezmis mit “Volksbefreiungsarmee der Türkei” Türkiye Halk Kurtulus Ordusu, THKO vertreten. 1968’er haben einige Ikonen wie; Ho Chi Minh, Herbert Marcuse, Jimi Hendrix, Jim Morrison. Che Guevara – Fidel Castro, Dubcek, Martin Luther King-Stokely Carmichael usw. Außer den jenigen die Revolution wollten und auch gemacht haben, wollten die jenigen die kein Revolution machen konnten Reformationen bewirken. Nach den 68er konnte keine gesellschaftliche und politische Bewegung entstehen. Nach vielen Jahren entstand in verschiedene Staaten militärische Putsch oder die Regierungen machten harte Eingriffe. Nach dieser Zeit wurde eine apolitische Generation der Jugend erzogen. Wenn man den globalen Geist der 68er sieht, dann fragt man sich, ob er heute noch in einer Form weiter lebt,
oder ob dieser Geist nicht noch mal entdeckt werden könnte.
Nun zu der Arbeiter Partei Kurdistans und die kurdische Jugend
Es ist jeden bekannt, dass diese Bewegung am 27 November 1978 von einer Studenten Gruppe in dem Dorf Fis in Amed gegründet. Natürlich hat diese Bewegung seine Anfänge in 1970. In 1 mai 1973 wurde die “Cubuk Baraji Versammlung” mit 6 Personen gemacht, wobei die Kerngruppe entstanden ist. Wenn wir uns Heute anschauen, ist die kurdische Jugend und Studenten die etwas mit der Bewegung zu tun haben, immer noch politisch und revolutionär, während der Rest der Jugend apolitisch ist und das System auslebt. Das sieht man daran, dass die Bewegung allgemein aus den Jugendlichen besteht. Es fängt schon von HPG, YJA-Star an bis zu den Institutionen in den die Jugendlichen arbeiten. Doch in Europa kann man leider keine bewusst politische Jugend vorfinden. Sie sind nationalistisch angehaucht und sie sind weit davon entfernt ideologisch zu sein.
Es gibt eine neue Generation von Studenten und Jugendlichen, sie sind in Europa geboren. Die Studenten sind neugierig und recherchieren auch. Sie sind interessiert an Kurdistan und an der Bewegung. Seit den Repressionen von 2007 in der Heimat, ist die Bewegung stärker und größer geworden. Die Politik, die in der Heimat getrieben hat natürlich auch seine Auswirkungen auch in Europa. Während noch vor einpaar Jahren die Studenten Angst hatten zu sagen das sie kurdische Studenten sind, haben sie heute nicht mehr diese Angst. Sie sind viel bewusster geworden. Dem entsprechend haben sie natürlich auch Verantwortung zu tragen. Jeder Mensch der sich und seinem Umwelt bewusst wird, nimmt auch freiwillig
Verantwortung auf sich.
Das führt zu politisches Bewusstsein. Serok sagt, jede Gruppe, Volk oder Klan das Politik macht ist auch frei. Also nur freie Menschen können Politik betreiben. Die kurdischen Studenten haben die Verantwortung in all seinen Institutionen zu arbeiten oder behilflich zu sein. Und da wir in Diaspora leben, haben die sie auch die Verantwortung Kontakte zu demokratischen Kräften und linken Gruppen auf zu nehmen und somit Diplomatie von der Basis zu betreiben. Wir können heute sagen, das nur die kurdische Jugend und Studenten die Erben der großen Revolutionären weiterführen. Die 68er Studentenbewegung- gibt es zwar nicht mehr, aber die kurdische Jugend und Studenten werden genauso tiefgreifende Veränderungen in den Menschen, in der Gesellschaft und auf der Welt bewirken können. Sie haben die Ideologie und Vision von einem neuen Leben ohne Unterdrückung. Sie haben auch das große Glück eine Bewegung zu haben das hinter ihnen steht, die das Theoretische und Praktische der Ideologische zusammen benutzt.
