In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar wurde eine Aktion gegen die Parteizentrale der SPD in Darmstadt durchgeführt. Mit der Aktion wollten die AktivistInnen ihre Wut über die deutsche Unterstützung des türkischen Angriffskrieges auf Efrîn ausdrücken.
Bei einer Aktion gegen gegen die SPD Zentrale in Darmstadt wurde die Fassade in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar mit rot, gelb und grüner Farbe eingefärbt um damit gegen die deutsche Unterstützung des türkischen Angriffskrieges auf Efrîn zu protestieren. Besonders die SPD als Regierungspartei hat sich massiv an die faschistische Türkei angebiedert, heißt es in einem Schreiben zu der Aktion.
Das gesamte Schreiben dokumentieren wir hier:
“Die beteiligten GenossInnen zeigen sich damit solidarisch mit der Gesellschaft in Afrin und dem Kampf der KurdInnen gegen die faschistische Militärdiktatur Erdogans sowie seine Verbündeten FSA (sog. Freie syrische Armee“) und DAESH (sog. islamischer Staat).
Neben der andauernden, sich immer verschärfenden und unzählige Opfer verursachenden Belagerung Efrîns zeichnet sich ein ekelerregendes Bild der deutschen politischen Parteien, insbesondere der SPD, ab.
Durch das Schweigen der SPD und ihres Außenministers Gabriel und die Anbiederung an die Entwicklung des Faschismus in der Türkei legitimiert sie indirekt Erdogans Kurs.
Durch immense Waffenlieferung an die Türkei hat sie sich aber auch ganz aktiv mit schuldig gemacht an jedem Opfer des türkischen Angriffskriegs.
Diese Aktion richtet sich gegen die UnterstützerInnen des türkischen Faschismus in der BRD und ist ein Aufruf:
Bildet Banden, macht sie platt!
Schulter an Schulter, ist doch klar, Antifa und PKK!
Bijî Berxwedana Rojava!