Das Kommando „Sema Orkês“ hat am Morgen des 27. Februar mit Farbbomben eine Aktion gegen die türkische Botschaft in Berlin durchgeführt.
BERLIN-Am Morgen des 27. Februar hat das Kommando „Sema Orkês“ eine Aktion mit Farbbomben gegen die türkische Botschaft in Berlin durchgeführt. Sie erklärten in einem, im Internet veröffentlichen Schreiben, dass die Aktion aus Solidarität mit den Kämpfenden in Rojava, Efrîn und als Zeichen gegen den Faschismus eine klare Botschaften senden soll. Seit der faschistische, türkische Staat vor 39.Tagen seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Efrîn begann, kam es im gesamten Bundesgebiet zu Aktionen gegen Einrichtungen des türkischen Staates, seine Propagandaorganisationen und Parteigebäude von SPD und CDU, die offen diesen Krieg unterstützen.
Das gesamte Schreiben, veröffentlichen wir hier:
“Am morgen des 27.Februar starteten wir durch das Kommando „Sema Orkês“ einen Angriff mit Farbflaschen auf die Botschaft der Türkei. Unsere Motive sind Klar und Eindeutig: Kampf dem Faschismus, Kampf dem Patriarchat und Kampf dem Krieg gegen die Freiheit. Wir schicken hiermit solidarische Grüße an die kämpfenden FreundInnen in Rojava, Afrin und ganz Kurdistan. Resignation, Apathie und Tatenlosigkeit gleicht einer Mittäterschaft an den faschistischen Säuberungsaktionen durch das türkische Regime. Wir sind jetzt an der Reihe, durch praktische Interventionen diese Tatenlosigkeit zu durchbrechen und eine militante Offensive gegen die Profiteure, Handlanger und deren politischen Institutionen zu vollziehen.
Das Kommando „Sema Orkês“ dankt den tapferen GenossInnen der letzten Wochen aus verschiedenen Städten, küsst deren Hände und grüßt mit den Worten:
Der Kampf ist noch nicht vorbei!
Bijî PKK, PYD, YPG!“
