NACHRICHTENZENTRUM – In Vorfreude auf den langen Marsch starteten die Jugendlichen voller Elan in Dortmund. Die deutsche Polizei suchte bewusst die Konfrontation und provozierte mehrmals, um anschließend den Marsch gänzlich zu verbieten. Während des vierstündigen Marsches ließ die Polizei keine Gelegenheit aus, um die DemonstrantInnen einzuschüchtern und zu provozieren. Während der Essenpause nahm die Polizei einen Jugendlichen auf Grund seines Rêber APOs Tattoos fest. Das Bild auf seinem Arm sei laut dem Polizisten gegen die Auflagen gewesen. Nach einer einstündigen Gewahrsamnahme, nahmen die Polizisten den Jugendlichen mit aufs Revier.
Unmittelbar danach griff eine größere Gruppe von Polizisten eine junge Frau an und zerrten sie von ihren FreundInnen weg um ihre Personalien zu kontrollieren. Als Grund nannte die Polizei wage nur, dass es auf Grund eines Fotos in ihren Händen sei. Für die Durchführung dieser Ausweiskontrolle zeigte die deutsche Polizei einen besonderen exzessiven Machteinsatz. Während dieser Ausweiskontrolle wurde die junge Frau Zeugin, wie Polizisten von der Leitung einen Befehl bekommen haben, um sich für einen Angriff zu vorbereiten. Im Anschluss wurden mehrere Jugendliche verletzt und mussten durch eine aggressive Ausweiskontrolle. Mit dem Vorwand auf „Landfriedensbruch“ wurden die Jugendlichen von Polizisten umzingelt und der lange Marsch verboten. Die Jugendlichen blieben trotz des Verbots besonnen und beschlossen den langen Marsch für Heute zu beenden. Während die Jugendlichen sich friedlich auflösen wollten, wurden viele von ihnen von der Polizei angehalten. Einige Jugendliche mussten durch eine aggressive Ausweiskontrolle und weitere sieben Jugendliche wurden direkt mit aufs Polizeirevier gebracht.
Der lange Marsch wird voraussichtlich morgen in Bochum weitergehen.





