CA & JCA: „Wir sind fest entschlossen für Rêber APO zu laufen”

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Trotz aller Verbote und Repressionen des deutschen Staates setzt die kurdische Jugend weiterhin ihren langen Marsch für die Freiheit von Rêber APO fort. Im Duisburger Zentrum der Demokratischen Gesellschaft versammelten sich die Ciwanên Azad und Jinên Ciwan ên Azad und gaben eine Pressepresserklärung. In der Erklärung wird die gesamte kurdische und internationalistische Jugend in Europa dazu aufgerufen, am morgigen Langen Marsch teilzunehmen.

Die Repressionen und die Kriminalisierung der kurdischen Jugend, welche für die Freiheit Rêber APOs kämpft, nimmt neue Dimensionen an. Ein Rêber APO Tattoo auf dem Arm eines Jugendlichen nutzte die Polizei aus um den ganzen Langen Marsch anzuhalten, und anschließend zu verbieten. Weitere Jugendliche wurden einer Ausweiskontrolle unterzogen. Als heute die Jugend ihren Langen Marsch in Essen fortsetzten wollte, wurde dieser sofort von der Polizei unterbunden.

Die Jugend lässt sich nicht von den Repressionen beeindrucken und bleibt weiterhin aktiv und leistet Widerstand. Gemeinsam im Essener Zentrum der Demokratischen Gesellschaft organisiert die Jugend mit einem Widerstandsgeist diverse Aktivitäten wie Tanz und Musik. Seit Tagen leistet die Jugend Widerstand gegen jegliche Polizeirepressalien. Um die Jugendlichen einzuschüchtern, und den Willen der Demonstrierenden zu brechen, waren am 04.09. mehrere Polizeiautos vor dem Duisburger Zentrum der Demokratischen Gesellschaft stationiert. Dies reiht sich weiter in die absurde exzessive Machtausübung der Polizei ein. Am ersten Tag des Langen Marsches nahmen die Polizisten einen Jugendlichen fest, der ein Abbild von Rêber APO auf seinem Arm tätowiert hat. Jugendliche, die einen T-Shirt von Rêber APOs Konterfei trugen, wurden mit einem Platzverweis ermahnt sich drei Kilometer vom Bahnhof zu entfernen.

Die Jugendlichen waren gezwungen von Essen aus nach Duisburg zu fahren, da die Polizei einzelne Jugendliche einer Ausweiskontrolle unterzog und ihnen Platzverweise erteilte. Nach diesen Vorfällen veröffentlichte die Ciwanên Azad und die Jinên Ciwan ên Azad eine gemeinsame Presseerklärung.

In der Presseerklärung verkündete Firat Botan im Namen der Ciwanên Azad, dass der Marsch trotz der faschistischen Angriffe des deutschen Staates fortgesetzt wird: „Rêber APO wurde auf Grund des Komplotts mehrerer Staaten entführt, darunter trugen die europäischen Staaten eine große Rolle. Für die Freiheit von Rêber APO ist die Jugend seit Jahren auf auf den Straßen Europas. Der Lange Marsch ist eine traditionsreiche Aktion der Jugendlichen um für die Freiheit von Rêber APO zu kämpfen.“ Des Weiteren wies Firat Botan darauf hin, dass der deutsche Staat durch seine faschistische Politik und den Repressionen nicht anders als der türkische Staat agiert. Im Anschluss gab Firat B. bekannt, dass die Jugend sich davon aber nicht abringen lässt, den Langen Marsch fortzusetzen und für die Freiheit Rêber APOs zu kämpfen. Hierfür rief Botan alle kurdischen Jugendliche dazu auf, am 05.09. an dem Marsch teilzunehmen. „Der Staat hat den langen Marsch verboten aber wir werden trotzdem weitermachen. Wir rufen erneut alle Jugendlichen aus Europa dazu auf am langen Marsch teilzunehmen und für die Freiheit von Rêber APO zu demonstrieren“ fügte Firat noch abschließend hinzu.

Rojamara Azîme sprach vertretend für Jinên Ciwan ên Azad: „Das Ziel der faschistischen AKP-MHP Regierung sind alle Errungenschaften Kurdistans und der KurdInnen. Der faschistische türkische Staat der greift alle vier Teile Kurdistans an und verstärkt seinen Faschismus nun auch in Deutschland. Die kurdische Jugend in Europa, die alle vier Teile Kurdistans vertritt, sieht sich in der Verantwortung die Errungenschaften der kurdischen Freiheitsbewegung und für die Freiheit für Rêber APO zu kämpfen. Trotz der Provokationen und Angriffe seitens der deutschen Polizei sind wir fest entschlossen für die Freiheit für Rêber APO zu laufen, und unsere demokratischen Aktionen fortzuführen.“

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