Gegen die Repressionen des deutschen Staates haben die DemonstrantInnen vom Langen Marsch einen entschlossenen Widerstand geleistet. Die Versuche, das Zentrum der Demokratischen Gesellschaft Duisburg zu besetzen und den Willen der Demonstrierenden zu brechen waren nicht erfolgreich.
Seit nun mehreren Tagen wird der traditionelle Lange Marsch der kurdischen Jugendbewegung seitens des deutschen Staates verboten. Mitgliedern des Vorbereitungskomitees des Langen Marsches zufolge kam dieser Befehl, also der Befehl der Beendigung des Langen Marsches, vom Innenminister. Unbeirrt von den Versuchen die kurdische Befreiungsbewegung und den Willen der Jugendlichen zu brechen, haben die Jugendlichen gegen das Vorgehen der deutschen Polizei protestiert, und ihren Marsch fortgesetzt.
Hunderte von Polizisten befanden sich seit dem Morgen des 5. Septembers vor dem Zentrum der Demokratischen Gesellschaft und Umgebung. Gegen 11:30 Uhr versuchte die Polizei dann das Zentrum zu stürmen, sie schafften es jedoch nicht, da die Demonstrierenden eine Blockade errichteten. Daraufhin, mit Fahnen des Vorsitzenden Abdullah Öcalan in der Hand, begannen die kurdischen und internationalistischen Jugendlichen ihren Marsch. Nach kurzer Zeit wurden die ca. 70 Demonstrierenden von der faschistischen Polizei eingekesselt. Auch wurden Ausweiskontrollen durchgeführt. Mit Govend und lauten Parolen zeigten die Jugend ihre Haltung, und ließ sich den ganzen Tag lang nicht einschüchtern, auch nicht als eine Festnahme, die besonders gewaltvoll verlief, für Aufregung sorgte.
Insgesamt wurden fünf Jugendliche festgenommen, davon wurden drei freigelassen. Die Jugendlichen geben an, dass sie die Repressalien des deutschen Staates ins Leere laufen lassen haben, vor allem, weil sie mit einer klaren Haltung ihren Widerstand für den Vorsitzenden Abdullah Öcalan weitergeführt haben.
Die Demonstrierenden rufen alle KurdInnen und Revolutionäre im Umkreis dazu auf, sich dem Langen Marsch anzuschließen und sich für die Freiheit des Vorsitzenden Abdullah Öcalan zu erheben. Morgen wird der Lange Marsch in Düsseldorf weitergehen.







